Lehrveranstaltungen

MA VL. Dramaturgien im Gegenwartstheater: Wann ist Theater politisch?

Jun.-Prof. Dr. Benjamin Wihstutz

Kurzname: Dramatugien Gegenw
Kursnummer: 05.155.640

Inhalt

Das Verhältnis zwischen dem Ästhetischen und dem Politischen ist in den vergangenen 20 Jahren zu einer Art Leitmotiv der Geistes- und Kulturwissenschaften avanciert. Insbesondere die Rede von einer Politik des Ästhetischen (Jacques Rancière) gehört heute international zu den vielleicht am häufigsten wiederkehrenden Topoi ästhetischer Theoriebildung. Die Vorlesung "Wann ist Theater politisch?" stellt diese Rede von einer Politik des Ästhetischen und einer Ästhetisierung der Politik in Bezug auf zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performancearbeiten erneut auf den Prüfstand. Dabei wird es darauf ankommen, mit unterschiedlichen Ästhetiken unterschiedliche Möglichkeiten des Politischen im Theater in den Blick zu nehmen und sowohl hinsichtlich der Rezeption (was ist politische Wirkung? Was ist politisches Urteilen? Wann ist ästhetisches Urteilen politisch?) als auch der Produktion (Was bedeutet politisch Theater machen? Ist aktivistische Kunst per se politisch?) die Frage nach dem Politischen im Theater und seiner Anwendbarkeit (Wann wird Theater zum Applied Theatre?) zu untersuchen.
Unter welchen Umständen wir von einer und seiner Beziehung zu den Begriffen Kunst, Politik und Die Vorlesung widmet sich anhand eines reichhaltigen Materials so unterschiedlichen Künstler*innen aus dem Gegenwartstheater wie Simone Dede Ayivi, Jérôme Bel, Thomas Bellinck, Romeo Castellucci, Claire Cunningham, Florentina Holzinger, Theater HORA, Dominic Huber, LIGNA, Rabih Mroué, Thomas Bo Nilsson, Prinzip Gonzo, Milo Rau, Rimini Protokoll, SIGNA, Michael Turinsky, Dries Verhoeven oder das Zentrum für politische Schönheit. 

Empfohlene Literatur

Claire Bishop: Artificial Hells. 
Kai van Eikels: Die Kunst des Kollektiven.  
Hans-Thies Lehmann: Ist postdramatisches Theater politisch?, in Jan Deck: Politisch Theater machen.  
Matthias Warstat: Soziale Theatralität. Die Inszenierung der Gesellschaft 
Benjamin Wihstutz: Der andere Raum: Politiken sozialer Grenzverhandlung im Gegenwartstheater

Voraussetzungen / Organisatorisches

(b)Die Vorlesung beginnt erst ab der zweiten Semesterwoche.(/b)

Termine:

Datum (Wochentag)UhrzeitOrt
24.10.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
31.10.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
07.11.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
14.11.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
21.11.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.11.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
05.12.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
12.12.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
19.12.2018 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
09.01.2019 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
16.01.2019 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
23.01.2019 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
30.01.2019 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
06.02.2019 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude
13.02.2019 (Mittwoch)10.15 - 11.45 Uhr00 181 P5
1141 - Philosophisches Seminargebäude

Semester: WiSe 2018/19